SAP Data Warehouse Cloud

Die Data & Analytics Zukunft mit SAP liegt in der Cloud

Montag, 31. Oktober 2022

Kategorie: BI Cloud, Business Intelligence, Controlling, Datenmanagement, Reporting, Self Service BI

In der SAP-Strategie ist seit einiger Zeit ein klarer Trend zu Cloud-only festzustellen. Der SAP Data Warehouse Cloud (DWC) kommt dabei eine zentrale Rolle zu.

Zusammen mit der SAP HANA Cloud, der SAP Analytics Cloud (SAC) und der SAP Data Intelligence Cloud bildet die SAP DWC das Data-to-Value-Portfolio von SAP. Die SaaS-Applikation Data Warehouse Cloud (DWC) ermöglicht es Unternehmen, sich dabei ganz auf ihre Analytics-Aktivitäten zu konzentrieren.

Mit der DWC können sowohl Cloud- als auch On-Premise-Datenquellen integriert werden. Die Komponente Data Flow bietet zudem ETL-Funktionalitäten, um Daten aus unterschiedlichsten Quellen zu extrahieren, zu transformieren und schließlich in lokalen Tabellen der DWC zu speichern. Darüber hinaus gibt es mit dem Data Builder und dem Business Builder zwei separate Bereiche zur Datenmodellierung in der DWC, und sie stellt einige Business-Content-Datenmodelle bereit, die mit wenigen Klicks für Standardanwendungsfälle verfügbar gemacht werden können.

Komfortabel zum „Data-Shopping“

Mit der DWC versucht SAP zudem, einen entscheidenden Schritt in Richtung Self-Service Data Warehousing zu gehen. Hierbei hat die IT weiterhin die Hoheit und Verantwortung für einheitliche, standardisierte Datenmodelle. Zugleich bekommt sie aber Unterstützung im Datenmanagement, denn der Fachbereich kann den letzten Schritt in Richtung Reporting allein und selbstständig machen.

Richtig umgesetzt erhöht dies die Agilität und beschleunigt die Analytics-Entwicklungen in den Unternehmen. Im Sinne eines „Data-Shopping“-Erlebnisses stehen den Endanwendern die Daten in einer einfachen, geführten Form zur Verfügung: Wiederverwendbare analytische Datenmodelle können verschiedene Geschäftsfragen beantworten.

DWC und SAC in kraftvoller Verbindung

Die Offenheit der Applikation basiert auf der Kombination mit der SAC als sogenanntem First-Class Consuming Citizen. Mit wenigen Klicks ist die Verbindung zwischen der DWC und der SAC eingerichtet, dadurch lassen sich nachfolgend die Daten der freigeschalteten analytischen Datenmodelle der DWC per Live-Verbindung nutzen.

Ebenso können die Anwender aber auch mit Third-Party-Tools wie Tableau oder Microsoft Power BI auf die Daten zugreifen. Nicht zuletzt soll die DWC künftig als zentrale Datendrehscheibe für Planungsszenarien in Kombination mit der SAC inklusive einer Retraktion von Forecast und Plan-Daten Richtung DWC etabliert werden. Langfristig soll außerdem die Verwendung der DWC auf allen gängigen Hyperscalern möglich sein.

Perfekte Symbiose

Da SAP die DWC als SaaS zur Verfügung stellt, müssen sich Kunden nicht mehr selbst um Produkt-Updates und neue Releases kümmern – gleichzeitig gewährleistet das automatische und zentrale Updaten durch SAP eine permanente Verbesserung und Optimierung des Produkts. Das neue Space-as-a-Service-Konstrukt macht zudem isolierte Einheiten oder auch separierte logische Layer in der DWC möglich.

Ein weiterer interessanter Aspekt: End-User können mithilfe des Business Builders selbstständig Business Entities für das Reporting erstellen. Über die Verknüpfung mit der SAC schafft die Einheitlichkeit von User Interface und Usability der beiden Applikationen eine perfekte Symbiose. Daher stellt sich die SAC zum Konsumieren von DWC-Datenmodellen als Frontend-Tool der Wahl dar.

Mein Tipp: Einen detaillierten Tool-Steckbrief zur SAP Analytics Cloud (SAC) und zu Microsoft Power BI sowie weitere spannende Learnings rund um das Thema Self Service BI und wie Sie damit Agilität im Fachbereich realisieren, finden Sie in der aktuellen Studie von the factlights.  STUDIE KOSTENFREI HOLEN